Segelfliegen in Italien – gemeinsam mit Weltrekordhalter

 

Erndtebrück-Schameder. Eine Gruppe von 4 Segelfliegern des Flugsportverein Schameder-Wittgenstein ist jetzt zum Fliegen in Aosta (Italien) auf eine herrliche Landschaft und den Weltrekordhalter im Streckensegelflug Klaus Ohlmann getroffen.

Da sie den Beginn der Flugsaison in Deutschland nicht abwarten konnten, machten sich 4 jetzt 4 Segelflieger mit 3 Flugzeugen (2 Einsitzern und 1 Doppelsitzer) auf den Weg ins Aostatal in den Italientischen Alpen. Die Flugsaison beginnt hier schon etwas früher als im Wittgensteiner Mittgelgebirge und lässt aufgrund besonderer Thermischer und Wellenwind-Systemen Flüge in großen Höhen zu. So erreichten die heimischen Piloten Höhen von über 5900m über NN und waren daher mit externem Sauerstoff und bei -20 Grad auch mit warmer Kleidung ausgestattet.

WelleMitDreiFliegern5200mMSLAufgrund der guten Bedingungen waren Flüge bis zum Matterhorn und auch zum MontBlanc möglich. Dass dieses Gebiet für Segelflieger seinen Reiz hat, zeigte auch die Anwesenheit von Klaus Ohlmann. Ein Star in der Segelflugszene und Weltrekordhalter von diversen Strecken- und Höhensegelflügen (z.B. 3008km in 15 Std. in den argentinischen Anden im reinen Segelflug), der insbesondere die Wellenaufwinde seit Jahren erfolgreich studiert und wissenschaftlich auswertet.

Das Team aus Schameder bestand neben Segelflugreferent Daniel Neutzler aus Klaus Eggert, Uwe Müller und Stefan Spies. Die Urlauber verbrachten aber nicht nur Zeit in der Luft, sondern konnten die Zeit auch zum Skifahren nutzen. Am Ende der der Woche stehen 30 Flugstunden mehr im Flugbuch der Piloten und mit im Gepäck auf der 800km langen Heimreise auf der Straße sind unvergessliche fliegerische Eindrücke einer malerischen Landschaft.

TeamSegelfliegen kann man im Flugsportverein Schameder-Wittgenstein e.V. bereits als jugendlicher erlernen. Der Flugplatz hat jedes Wochenende geöffnet.